LASK-Toto
11. September 2010
Salzburg - LASK
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Liebling der Woche
Thomas Piermayr
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liga | 30. Juni '10

Saison 2010/11

Die 10er-Saison beginnt am 17. Juli, Spielplan ist online und der erste TOTO-Tipp kann auch schon abgegeben werden.

liga | 12. März '10

Grausliche Nullnummer

Im Auftaktspiel zur 24. Bundesligarunde empfing der LASK das Tabellenschlusslicht aus Kärnten - nach fünf Spielen gegen die Top-Vier das erste Spiel als Favorit. Und damit tat sich der LASK ziemlich schwer.

Kärnten igelte sich in der eigenen Hälfte ein, Angriffe der Gäste passierten nur dann, wenn es gar nicht zu vermeiden war, für Cavlina wars jedenfalls ein sehr ruhiger Abend. Anders seine Kollegen am Spielfeld, die nach Ideen suchten, den Abwehrriegel zu knacken - leider ohne Erfolg.

Nach anfänglichem Dauerdruck wird der Schwarz-Weiße Sturmlauf schleppender und die sich immer wieder bietenden Chancen waren dann doch nicht zwingend genug, dass der Ball im Tor landen würde. Eine gute Viertelstunde vor Schluss knallte Majabvi den Ball an die Stange, dann rollt ein Schusserl von Aufhauser nur knapp am Tor vorbei und schließlich ist auch der Schussversuch vom eingewechselten Vujic zu unplatziert um dann aus 10 Metern am Kärntner Gehäuse vorbeizurollen. Der Pflichtsieg wollte sich nicht einstellen, dass das Tor nicht gelingen wollte war wohl gleichermaßen Pech und Unvermögen.

Für die Kärnter wiederum war dieser Punkt schon das höchste der Gefühle, außerdem der erste Auswärtspunkt der Saison. Freilich, mit so einem Auftreten wird der ohnehin nur noch theoretische Klassenerhalt noch viel theoretischer - beim LASK wird jedenfalls der Ärger über zwei verschenkte Punkte größer sein, als die Beinahe-Gewissheit, heuer nicht mehr absteigen zu können.


liga | 6. März '10

Serienenden

Der heutige LASK-Auftritt im Horrstadion war ein Fest für Statistiker: Nicht nur, dass der 1:0-Sieg beim Tabellenzweiten schon an sich eine große Überraschung war, nein, er war auch verantwortlich, dass rekordverdächtig lange Serien gebrochen wurden: Die Austria hat zuletzt am 2. November 2008 vor eigenem Publikum verloren und überhaupt erst zum zweiten Mal, nachdem die neue Osttribüne eröffnet wurde. Fast genauso ungewohnt ist es für die Fans der Veilchen, keine Tore der Ihren zu sehen - das gab es in beiden jüngsten Saisonen gerade drei Mal - neben der Niederlage gegen den LASK waren es torlose (und unerwartete) Remis gegen Kapfenberg und Mattersburg in der vergangenen Spielzeit.

Und der LASK? Der letzte Auswärtssieg ist ziemlich genau 11 Monate her, damals erzielte Klein in Klagenfurts Hypoarena den einzigen Treffer im Spiel. Das ist allerdings noch recht zeitnah, wenn man in Gegenzug nach dem letzten Sieg im Horrstadion sucht. LASKler, die sich an den erinnern können, waren vor knapp 12 Jahren am Verteilerkreis zu Gast als Frigard (im Doppelpack), Pawlowski sowie der eingewechselte Dadi einen 4:1-Kantersieg heraus holten.

So fulminant war der Auftritt in der 23. Runde der Bundesligasaison 2009/10 zwar nicht, allein der Schneeboden ließ keinen hochkarätigen Fußball zu, aber mit einer disziplinierten und einsatzfreudigen Leistung legte der LASK den Grundstein zum zweiten Sieg unter Trainer Kraft.

So hatten die Gastgeber mit dem schweren Boden mehr zu käpfen als der LASK, die dickeren Chancen ließen Ex-Veilchen Metz und Saurer aber aus.

Das Tor des Spiels erzielte Neuzugang Aufhauser in der 59. Minute, der einen Abpraller nach Matz-Schuss recht mühelos einnetzen konnte. Die Bemühungen der Austria, das Schlimmste zu verhindern, blieben wirkungslos, Macho-Ersatz Cavlina hielt den Kasten sauber - der Sieg war perfekt.

Schon am Dienstag wird sich die Austria beim Cup-Achtelfinale in Linz revanchieren wollen - der LASK umgekehrt weiß jetzt, wie die Veilchen zu biegen sind.


liga | 12. Februar '10

Sowas von gewonnen

Kaum zu glauben: Der LASK hat die turbulente Winterpause offenbar wie nix weggesteckt und gegen Rapid, Winterkönig und Titelinteressent, einen gleichwegs überraschenden wie überzeugenden Auftakt zur Frühjahrssaison abgelegt.

Helmut Krafts Aufstellung brachte einige Neuerung - durch die Gelbsperren von Mayrleb und Prager begann Skuletic als einzige Spitze, Neuerwerbung Aufhauser platzierte sich im defensiven Mittelfeld, mit Prettenthaler debütierte ein weiterer Neuzugang, Chinchilla (innen) und Alunderis (rechts außen) rochierten in der Abwehrkette. Dem LASK standen die Veränderungen recht gut, Rapid war maximal in Augenhöhe und nach 17 Minuten konnten jene LASKler, die sich dem Fan-Boykott entzogen, das erste Mal jubeln: Ein weiter Pass von Chinchilla in die gegnerische Hälfte, Rapids versuchter Abwehrkopfball leitete Aufhauser zu Saurer weiter, dessen Pass schloss Metz mit einem satten Schuss ins Kreuzeck zur 1:0-Führung ab.

Praktisch in der nächsten Aktion kann Rapid-Goalie Hedl das 2:0 gerade noch verhindern, aber bereits in der 25. Minute bekam Skuletic ein schickes Zuspiel von Saurer, für einen Schuss war der Torwinkel allerdings schon zu weit, sein Fersler landete bei zwei Rapidlern, die mit dem Ball nichts besseres anzufangen wussten, als ihn Panis aufzulegen - der den Ball vom Elfmeterpunkt in die Maschen haute. Es war das erste Tor vom Beisser seit 7. Oktober 2007.

Die zwei Tore Vorsprung erhöhten den Druck des Gegners, richtig dicke Chancen blieben Mangelware und der Spielstand zur Pause 2:0.

Mit dem Seitenwechsel dann die Rückkehr von Weissenberger auf den Rasen zurück - der Flügelflitzer musste den verletzten Aufhauser ersetzen - sowie die der LASK-Fans in ihren Sektor. Die mussten dann auch gar nicht lange warten, um quasi vor Ort jubeln zu durfen: Eine gute Aktion von Skuletic mit optimalen Pass auf Panis, der das Zuspiel volley zu seinem ersten Doppelpack im LASK-Dress verwerten konnte.

Die Freude über das 3:0 bekam allerdings postwendend einen Dämpfer - dem 3:1 folgten taktische Wechsel bei den Gästen, nur die echten Chancen auf den Anschlusstreffer blieben aus.

Beim LASK beendete Kraft dann einen ordentlichen Auftritt Skuletics, für ihn durfte Vujic nach fast sieben Jahren wieder im schwarz-weißen Trikot auflaufen. Ein Treffer blieb beim Re-Debüt aus, dafür erzielte Christoph Saurer in der 77. Minute noch das Tor des Tages: Abermals unter Mithilfe der Rapid-Abwehr kam der Ball zum Aktivposten in diesem Spiel, Saurer fackelte nicht lange, sondern zog aus gut 30 Metern ab und bezwang Hedl mit einem Prachttor ins rechte Kreuzeck.

Mit dem 4:1 war am Überraschungssieg des LASK nicht mehr zu rütteln, ein verwandelter Elfmeter nach Foul von Alunderis brachte Ergebniskosmetik in der Nachspielzeit.

Die LASK-Elf brachte in jedem Fall die sportlich perfekte Antwort auf die negativen Schlagzeilen der fußballfreien Zeit, mit dem ersten Sieg seit fast fünf Monaten sowie drei Mal mehr Punkten als Tabellenletzter Kärnten rückte das Abstiegsthema wieder einmal ein Stück weiter weg.


liga | 8. November '09

Albtraumeinstand ohne Happy End

Es war eine Last-Minute-Aktion, die Jürgen Macho die Freigabe für die heutige Heimpartie gegen Rapid eingebracht hat - nach 17 Sekunden Spielzeit fragten sich wohl schon einige, ob es anders nicht besser gewesen wäre. Da hatte Rapid nämlich schon den ersten Treffer erzielt, den schnellsten in dieser Spielzeit - nicht ganz ohne Machos Mithilfe.

Der Schock saß tief, es dauerte bis die Heimischen ¨ber die Mittellinie und erst recht bis sie vors Rapid-Tor kamen. Wie's so weit war, wurde aber alles richtig gemacht: Solo-Spitze Mayrleb schloss in der 24. Minute einen perfekten Konter über vier Stationen ebenso perfekt ab - es war das erste Tor des (G)O(a)ldies nach sieben Spielen Durststrecke.

Der Ausgleich brachte das Selbstvertrauen zurück, das Spiel wurde offener, Macho kam die ersten Male zur Geltung - und dann schlug Mayrleb wieder zu: Zunächst servierte Prager den Ball in den Strafraum, Mayrleb machte mit souveräner Ballannahme und perfekter Drehung alles richtig, allein vor Rapid-Goalie Payer fand der Ball ins lange Eck, der LASK nach 39 Minuten in Front.

Aber nicht genug: Zwei Minuten später nutzt Majabvi einen schlampigen Zuspielversuch der Gäste zum Heberpass auf Mayrleb, der mimt diesmal den Assistgeber, sucht und findet Prager, der aus 12 Metern den herauslaufenden Payer bezwingt.

Mit 3:1 gehts in die Pause, Rapid war ja dabei es mit dem Anschlusstreffer zu versuchen, nur gelingen wollte nicht viel. Es war wieder einmal ein Selbstfaller, der den LASK um einen vollen Erfolg brachte: Thomas Piermayr konnte Kavlak in der 65. Minute nur regelwidrig stoppen. Und erst im Strafraum. Und nachdem er zehn Minuten vorher bereits die gelbe Karte gesehen hatte. Der Schiedrichter kannte - zu Recht - kein Erbarmen, entschied auf Elfmeter und zeigte Gelb-Rot, Macho chancenlos.

Hamann nahm die Ereignisse zum Anlass, den Doppeltorschützen durch Verteidiger Alunderis zu ersetzen, sturmlos musste der LASK den Gästen das Feld überlassen, die ihre Chance witterten, Linz nicht punktelos verlassen zu müssen.

So kam es wie es kommen musste: Rapid glich in der 75. Minute aus, rannte weiter aufs LASK-Tor an, doch wenigstens der eine Punkt blieb, eine Teilrehabilitation f¨r die Kapfenberg-Blamage gelang und die Serie von sechs ungeschlagenen Heimspielen hielt. Vielleicht kein Happy End, aber traurig muss auch kein LASK-Fan sein.


liga | 23. September '09

Serienende

Alte Fußballerweisheit: Eine jede Serie geht zu Ende, auch die schönste. So geschehen am 23. September 2009 auf der Linzer Gugl, als der LASK zum ersten Mal seit vier Monaten NICHT vier Tore geschossen hat. Grund zur Traurigkeit gab es trotzdem keinen, Austria Kärnten als Gegner erwies sich als relativ unkompliziert.

Im vierten Heimspiel der Saison gingen die Gäste zwar überraschend aber nicht unverdient durch eine Abwehrschlampigkeit schon nach 10 Minuten in Führung. Kurz nachdem Kärntens Troyansky im Schädelhärtetest gegen Margreitter aber ausgetauscht werden musste, wurschtelte sich Prager durch den Sechzehner, der Ball kam mit Kärnter Hilfe zu Wallner, der den Ball in der 17. Minute recht souverän in die Maschen hauen konnte.

Keine Viertelstunde später schwächten sich die Gäste aus dem Süden durch eine Gelb-Rote Karte durch Fouls an Wallner weiter, ab dann war Torjägerzeit: Pragers Kopfball donnerte an die Latte, ein Tor von Chinchilla wurde wegen vorangehendem Foul nicht gegeben.

Der Spielfluß wurde durch die Pause nicht unterbrochen, nur getroffen wurde besser: Zwei Minuten nach Wiederanpfiff überlistete ein Pass von Prager die Kärntner Abwehrkette, Wallner hatte den Platz und die Zeit die er brauchte um den LASK erstmals in Führung zu bringen. Nur Minuten später jubelte das Oval schon über das vermeintliche 3:1, als sich Mayrleb daran schickte einen Elfmeter zu verwerten - sein Schuss verfehlte das Ziel aber klar.

Es sollte wohl einfach ein Tag von Roman Wallner werden: Nur kurz nach dem Elfer erreichte ihn im Strafraum abermals ein Prager-Zuspiel, das er einmal zurecht gegaberlt zu seinem zehnten Bundesligatreffer für den LASK verwertete.

In den letzten 40 Minuten bemühte sich der LASK zwar seine Vier-Tore-Serie zu halten, mit zunehmenden Spiel begnügte man sich aberdann auch aufs Ergebnis verwalten, Kärnten blieb ziemlich unsichtbar.

Der Sieg bringt den LASK auf den dritten Platz und Roman Wallner auf Platz 1 der Torschützenliste, unmittelbar vor die Klubkollegen Prager und Mayrleb, die ihrerseits heute die dicksten Chancen auf Treffer vergaben.


liga | 7. August '09

Nicht unter vier

Das Vorspiel zum Auftakt der vierten Bundesligarunde war ein unerfreuliches: Wendel wurde vom LASK verabschiedet, seine nicht enden wollende Verletzungspause lässt ihn jetzt wieder in seine Heimat zurückkehren. Der Brasilianer verabschiedete sich sehr herzlich und sympathisch von den gut 7000 LASK-Fans, für die dieser Abschied wohl der einzig richtig negative Aspekt dieses Abends war.

Zwar begann der LASK in schon gewohnter Aufstellung (aber gepimpter Ersatzbank) halbwegs zerfahren und nervös, die kampfbetonten Kapfenberger ließen nah am Mann stehend und der einsatzfreudig nicht das Kombinationsspiel zu, an das man sich aus schwarz-weißer Sicht heuer schon gewohnen durfte. Schiedsrichter Hofmann trug hier auch nicht viel bei - etwas überfordert durch das harte Einsteigen der Gäste wurde das Spiel relativ unkontrolliert zerpfiffen.

Die Führung lag nach einer Viertelstunde in der Luft, als sich Wallner aber noch in der gegnerischen Abwehr festbiss, in der nächsten Aktion schickte Metz aber Mayrleb ideal auf die Reise, der Oldie traf in Goalgettermanier zwischen Verteidigerschuh und Tormannbein zum ersten Mal an diesem Abend ins Netz.

Die Obersteirer mussten ihren Abwehrgürtel lockern, mit dem mehr an Platz entwickelte sich das Linzer Kombinationsspiel - sofern es der Schiedsrichter zuließ - nach einer halben Stunde roch es nach dem 2:0, doch blieb Mayrleb diesmal am Tormann der Gäste hängen. Zum nächsten Torjubel dauerte es trotzdem nicht mehr lang: Einem schnellen Konter entsprang ein Outeinwurf für den LASK, bei dem Wallner den aufrückenden Prager bemerkte, dessen angeschnittener Schuss schummelte sich durch die Beine des Kapfenberger Schlussmanns um dann via Innenstange im Tor zu landen. 2:0 war auch der Pausenstand, Kapfenberg hatte zwar seine Aktionen vor dem Tor, war aber dort zu ungenau und überhastet, um einen Treffer zu erzielen.

Die zweite Halbzeit brachte ein paar neue Spieler, das Spiel wurde härter, der Schiedsrichter zeigte seinen gelben Karton nach Lust und Laune, ohne dass dabei ein großer Zusammenhang zur Schwere des Vergehens erkennbar gewesen wäre - dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt kein Leckerbissen war, nur logisch.

Trotzdem gelang es dem LASK seine bisher spätesten Tore zu schießen: Zuerst erlief Wallner ein weites Zuspiel von Chinchilla, umkurvte Kapfenbergs Goalie und ein paar Verteidiger, ehe er den Ball sehr souverän in der 73. Minute im Tor unterbrachte, zwei Minuten später holte sich Prager seinen Doppelpack-Stempel, als er nach schöner Kombination den Ball nur noch ins Tor heben musste.

Es folgten die Bundesligadebüts von Skuletic und Kobleder, was nichts mehr am Ergebnis änderte - der LASK siegte wie schon zum Saisonauftakt gegen Mattersburg mit 4:0, erzielte auch im dritten Heimspiel vier Tore und schob sich für zumindest 23 Stunden an die Tabellenspitze.


7. Runde
Salzburg - LASK-:-
Sturm - Mattersburg-:-
Wacker - Ried-:-
Rapid - Austria-:-
Wr. Neustadt - Kapfenberg-:-

Tabelle 10/11
1.Ried615
2.Wacker513
3.Sturm510
4.Rapid69
5.Kapfenberg68
6.Austria68
7.Wr. Neustadt67
8.Salzburg44
9.LASK63
10.Mattersburg63

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